Herstellung von Klangschalen
Metallzusammensetzung und Qualität
Bis vor einigen Jahren wurden Klangschalen nach der traditionellen Zusammensetzung gefertigt. Erfahrungen und Forschungen haben die Zusammensetzung und den Fertigungsprozess im Sinne der Verbesserung des Klang- und Schwingungsverhaltens verändert. Ganz wichtig ist, dass die Metallzusammensetzung genau eingehalten wird und nur aus reinen Metallen besteht.
Aus Achtung der Tradition der alten Klangschalen wird zu jeder Schmelze ein Teil einer alten Klangschale hinzugefügt. Diese alten Klangschalen enthalten bis zu zwölf Metalle, zum Teil in homöopathischer Potenz, die im alten Heilwesen des Ayurveda und der Alchemie eine Bedeutung haben.
Für das Klang- und Schwingungsverhalten ist besonders die optimale Legierung der Bronze von bestimmter Bedeutung, Die Legierung wird in eine dicke Scheibe gegossen und anschliessend in warmem Zustand von vier bis fünf Handwerkern zu einer Klangschale getrieben. In etwa 32 Arbeitsstunden entsteht so eine hochwertige Schale mit einem Gewicht von ungefähr zwei Kilogramm. Die Fertigung der Klangschale wird von erfahrenen Spezialisten ständig kontrolliert. Dazu kommen regelmässige elektronische Kontrollen und Frequenzanalysen. Ausschlaggebend sind letztlich dann die Hör- und Wahrnehmungskontrollen von geschulten Mitarbeitern. Nur die besten und für die Therapie geeigneten Klangschalen erhalten das Prädikat "Peter Hess®"-Therapieklangschalen und kommen so in den Handel.
Fertigung der Klangschalen
Aus reinen Metallen wird die Schmelze vorbereitet. Sehr wichtig ist die genaue Zusammensetzung der Legierung, die zu einer dicken Scheibe gegossen wird. Das Gewicht der Scheibe ist etwas höher als das der zu fertigenden Klangschale (Bild 1). Die Klangschale wird im glühenden Zustand geschmiedet. Je nach Grösse der Klangschale wird diese zirka 20 bis 90 mal erhitzt (Bild 2). Aus dem Rohling schmieden vier bis sechs geschickte Handwerker im perfektem Rhythmus die Klangschale (Bild 3). Die Form der Klangschale ist schon zu erkennen. Nach jedem Glühvorgang wird sie grösser und höher getrieben.
Letzte Feinheiten in der Form der Klangschale werden durch spezielle Schmiedetechniken erreicht. Durch mehrfaches Glühen und Abschrecken bekommt die Klangschale den besonders guten Klang. Durch Ausschaben per Hand wird die Schale gereinigt und erhält so ihre glänzende Oberfläche (Bild 4).